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Ace Tee über ihre Kollektion und Zukunftspläne

Die junge Hamburgerin Ace Tee ist eine Mischung aus 90er Hommage und chilligem Hip-Hop. Mit uns spricht sie über ihre erste Kollektion.

Tarin Wilda, aka. Ace Tee wurde mit ihrem Hit „Bist du Down“ quasi über Nacht zum viralen Hit. Besonders in den USA wurde sie als das neue „TLC“ – das jetzt schon legendäre R&B-Trio, das Hits wie „Waterfalls“ in unseren Köpfen verankert hat – gefeiert. Und Ace Tee ist im Gegensatz dazu eine Solokünstlerin, die zwar viele Features macht aber überwiegend selbst singt, rappt und performt. Über zwei Millionen Klicks hat das Video mittlerweile auf YouTube, Tendenz steigend. Die junge Hamburgerin mit den ghanaischen Wurzeln belebt die 90er wieder und packt jetzt nicht nur den Groove, sondern auch den Style, zurück auf die Karte: Ihre erste eigene Kollektion in Zusammenarbeit mit H&M ist ein Upgrade der Nineties. Ihr Lieblingskleidungsstück? Definitiv der Jumper und passend dazu gibt es den neuen Song Jumpa.

Mit uns hat Ace Tee über diese modische Erfahrung gesprochen. Mehr Hip-Hop-Appeal und wer Ace Tee wirklich ist gibt es in unserer kommenden BLONDE GIRLBOSS ISSUE am 13. Oktober! Be prepared! 💥

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Wie kam es dazu, dass du eine Modekollektion gemacht hast?
Als alles los ging mit meinem Song „Bist du down“ kam H&M auf mich zu und wir haben uns ausgetauscht. Ich wusste noch nicht in welche Richtung das gehen soll, aber wir sind zu dem Entschluss gekommen, dass ich meine eigene Kollektion machen werde. Dafür bin ich dann nach Schweden geflogen ins Headquarter in Stockholm. Beim Design-Prozess war ich komplett beteiligt und habe auch auf die Figurinen gemalt zum Beispiel. So ist dann alles entstanden. Das Team vor Ort hat mich viel inspiriert und gut beraten, was die Farben der Saison angeht.

Woher hast du deine Inspiration genommen?
90er! Das ist meine Quelle. Zum Beispiel haben wir an einigen Modellen die sichtbaren Nähte auf dem Stoff, das kommt aus den Nineties. Auch der Wickeloptik-Rock stammt aus meiner Liebe zu den 90ern, nur diesmal haben wir auf neue Details geachtet und Schnallen mit eingefügt. Besonders diese Kleinigkeiten waren mir wichtig, deshalb sind auch überall kleine Besonderheiten, wie eine große Schnalle am Pulli oder ein farblicher Plüschanhänger am Rucksack. Und natürlich „Sip Slow“ als Print am Bund.

Hättest du damals gedacht, dass dein erster großer Song zum viralen Hit wird?
Nicht wirklich. Ich mache jetzt schon länger Mucke und wollte schon immer ein Projekt raushauen, in dem ich mich selbst ausdrücke. Ich habe früher immer nur 30 Sekunden Schnipsel hochgeladen und die ersten Leute schrieben „Hey cool, wann kommt denn mal was?“ und das hat mich motiviert was richtig Großes zu machen. Ich habe erwartet, dass einige Leute das was ich mache schätzen und wahrnehmen, aber dass das dann doch so groß wird, hat mich komplett überrascht.

Was hast du für die Zukunft geplant?
Viel (lacht). Musik bleibt natürlich meine Leidenschaft und das will ich weiter machen. Ich schreibe, produziere, rappe und singe selbst. Auch für das Video von „Bist du Down“ habe ich die Looks gestylt. Ich bin ziemlich neugierig und möchte mich immer wieder neu entdecken. Trotzdem würde ich in Richtung Design trotzdem noch etwas mehr Fuß fassen und mich mehr ausleben. Bei der Kollektion für H&M habe ich gemerkt: Krass, da geht ja noch viel mehr. Es gibt viele Menschen in Hamburg oder in London und Amsterdam, die ich gut kenne und wir planen, dass wir irgendwie auf der kreativen Ebene zusammenkommen.

Wie sah das Styling für das Musikvideo aus?
Ich habe einfach ein Storyboard geschrieben und ein paar inspirierende Bilder auf mein Moodboard geschmissen. Es ist im Endeffekt natürlich anders geworden, als auf dem Papier, aber so ist das ja immer. Das Motto des Looks war Denim! Ich liebe weiße T-Shirts, Tank Tops, Mom Jeans. Eine geile Jeans ist wirklich alles. Wir haben am Drehtag aus alten Hosen zum Beispiel Choker rausgeschnitten und ich habe mir aus irgendeinem Rollkragenpullover die Ärmel ausgeschnitten und andersherum angesetzt, damit es diesen 90er-Fledermaus-Look hat. Wir hatten einfach richtig Spaß und das ist das Wichtigste, wenn man kreativ arbeitet!

Laura Binder
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