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Monday Label Crush

Industrial Chic und Unisex lautet die Devise

Wir stehen auf richtige Streetwear und vermissen sie oft bei deutschen Labels. Doch das frisch geborene Label AOD aus Köln kann das nun ändern.

AOD – das steht für „Angewandtes Optisches Design.“ Wer nun ein großes Fragezeichen im Kopf hat, für den folgt eine kleine Aufklärungsstunde. Viele Designer wollen aus den üblichen Mustern ausbrechen und Streetwear machen, die sich nicht an Personen, sondern im wahrsten Sinne des Wortes an den Straßen orientiert. In diesem Fall hat der Designer des jungen Labels, Pascal Stüsser, Industriedesign studiert und bringt das in seine Handschrift ein. All das, was wir nur passiv wahrnehmen, ist für ihn eine Inspirationsquelle: Produktgrafiken aus Haushalt, Medizin und HiFi, Packungsbeschriftungen, Icons und Infografiken. Ähnlich macht es auch Kanyes Creative Director und Designer Virgil Abloh, den wir für sein Label Off-White feiern. Bei AOD finden wir allerdings weniger Luxus und Chi-Chi, dafür mehr Unisex-Dauerbrenner. „Gutes Design ist ehrlich“ ist eine der 10 Design-Thesen von Dieter Rams, die sich die beiden AOD Köpfe Pascal und Tom als Mantra notiert haben. Deshalb freut euch auf schlichte Farben wie Asphaltgrau oder Schwarz, kurze Slogans, einheitliche Schnitte und neue Kombinationen von Prints.

Das Design aus Deutschland, die Produktion aus Italien und der Anspruch aus einer qualitätsbewussten Welt. Innovation und Experimente werden bei AOD groß geschrieben. Pascal experimentierte mit Tyvec herum, einem Material aus der Architektur, das wasserabweisend und robust ist und kreierte daraus einen Sommermantel, der euch nicht warm sondern schön kühl hält. Das Einfach-mal-gegen-den-Strich-Denken ist zwar gerade ein Trend aber hält für uns auch allerlei Neuheiten bereit. Eine weitere Besonderheit: Außer dem aktuellen Kollektionstitel „Angewandtes Optisches Design“ hat AOD sonst keine weitere Bedeutung. Aber auch die nächste Kollektion wird sich wieder aus diesen drei Buchstaben zusammensetzen. Wir sind gespannt, ob wir das Label irgendwann mit Größen wie Hood by Air oder Off-White auf einer Stufe sehen dürfen. Denn das ist der Masterplan der Contemporary Streetwear aus Köln.

Ab März könnt ihr die Sachen im AOD Onlineshop erwarten. Mehr unter a-o-d.eu.

Laura Binder
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