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#TBT – The Beauty Thursday

Gisou: Das Haaröl aus Honig

Viele Haaröle machen große Hoffnungen und sind dann doch Enttäuschungen. Wir haben im Selbsttest das Öl der Bloggerin und Imkerin Negin Mirsalehi unter die Lupe genommen – mit Erfolg.

Negin Mirsalehis Markenzeichen ist ihr Haar: Glänzend, lang, eine voluminös gelockte, brünette Mähne. Ihre Wurzeln liegen im Iran, ihre Heimat sind die Niederlande. Angefangen hat die heutige Bloggerin damit, Outfitposts auf Instagram zu teilen und daraufhin ihren gleichnamigen Blog zu gründen. Mittlerweile sehen wir Negin auch als Model in Werbeanzeigen für Linda Farrow oder auf dem Cover der Glamour, Grazia oder Marie Claire.

Mit ihrem ersten eigenen Beauty Label „Gisou“ – was auf Persisch „goldene Locke“ bedeutet – erzählt sie die Geschichte hinter der Marke. Negin kommt aus einer Imkerfamilie. Ihr Vater hat die Bienenzucht von seinem Vater gelernt und mit seiner Tochter ist die Imkerei schon in der sechsten Generation. Negins Mutter kam in die Niederlande und arbeitete als Friseurin. Anstatt herkömmliche Marken zu verwenden, setzte sie auf eigene Rezepturen und fand das Schlüsselprodukt im hauseigenen Honig.

 

Honig gilt laut den Mirsalehis als „Futter für die Haare“. Und schaut man sich Negins Mähne an, dann ist sie der wandelnde Beweis dafür, dass dieses Beautygeheimnis stimmt. Der natürliche klebrige Zucker spendet Feuchtigkeit, desinfiziert und ist reich an Calcium, Eisen, Magnesium, Kalium, Zink und vielen Vitaminen. Die Bienen aus der hauseigenen Zucht ernähren sich hauptsächlich von Disteln, Weiß-Klee, wilder Brombeere und Trümmerblume. Über 60.000 Bienen produzieren den Nektar, den Negin für das Gisou Haaröl verwendet, der zusammen mit Mandel- und Kokosöl die Basis für ihr Produkt bildet. Frei von Sulfaten oder Parabenen ist das Haaröl ein natürlicher Weg für starkes, gesundes Haar.

Gefühlt jeden Monat gibt es ein neues Haaröl, das schönes und gesundes Haar verspricht – doch meist nicht das erfüllt, was man erwartet. Deshalb habe ich das Gisou Haaröl im Selbsttest über zwei Wochen ausprobiert. Von Natur aus habe ich sehr dickes, stark gewelltes und trockenes Haar und schon so ziemlich jedes Produkt ausprobiert, um dem entgegen zu wirken. Das Gisou Haaröl kann auf verschiedene Arten verwendet werden. Mit der Pipette lässt es sich in meine Haarmaske einarbeiten oder einfach so ins nasse oder trockene Haar geben. Auch als Finish habe ich es in meine luftgetrockneten Wellen gegeben oder nach dem Glätten in die Spitzen eingearbeitet. Tatsächlich braucht es von diesem Produkt sehr wenig für einen sichtbaren Erfolg. Mein Haar glänzt, es ist weich und geschmeidig und sieht einfach gesünder aus. Ich – die eine beinahe tägliche Beziehung mit meinem ghd Haarglätter führt – mute meinem Haar so einiges zu und ich glaube, es hat sich in den letzten Wochen dankbar für das Honig-Haaröl gezeigt. Denn anders als viele Produkte, fettet das Gisou Öl nicht und hat auch nicht meine Haare verklebt. Mein Fazit: Das Haaröl verschwindet so schnell nicht aus meinem Regal. Auch wenn der hohe Preis zuerst abschreckt, ist die kleine Flasche nach guten zwei Wochen immer noch fast voll. Es braucht wirklich wenig und zaubert einen schönen Glanz und sichtbar gesünderes Haar, das stärker und gleichzeitig geschmeidiger ist. Einziger Nachteil: Ich hoffe noch darauf, dass mir über Nacht eine so schöne Mähne wächst wie Negin.

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Das Gisou Honey Infused Hair Oil (100ml) gibt es für ca. 74.00 Euro im Gisou-Onlineshop.

Header via @gisou_official

Laura Binder
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