Wie Künstler*innen beim Reeperbahn Festival 2019 Haltung zeigten

Auf dem Reeperbahn Festival 2019 hauten uns dieses Jahr nicht nur die musikalischen Performances um, sondern vor allem der Fakt, dass Künstler*innen zu wichtigen Themen Gehör fanden.

Vier aufregende Tage auf der Hamburger Reeperbahn sind vorbei und wir nehmen einige intensive Eindrücke mit. Die 50.000 Besucher*innen konnten sich in diesem Jahr auch abseits der Musik über viele gesellschaftsrelevante Themen freuen: Von Pay-Gap bis sexualisierte Gewalt in der Musikbranche…

Warum das Reeperbahn Festival 2019 nicht nur musikalisch wichtig war

In diesem Jahr stand beim Reeperbahn Festival 2019 vor allem die Frage im Raum „Was darf Kunst – und was vielleicht nicht?“. Antworten dazu lieferten – wie sollte es auch passender sein– Künstler*innen selbst. Außerdem wurden bei Vorträgen, Panel Talks und Diskussionsrunden über diese weitere wichtige Themen gesprochen: Die Überwindung des Gender Pay Gaps, die veränderte Mediennutzung, der steigende ökonomische Druck in der Musikbranche, die Algorithmisierung unserer Hörgewohnheiten. Es gibt doch nichts Besseres, als spannende Gespräche zu verfolgen und am Ende eine ganz eigene Meinung zu bilden.

Diese Künsterlinnen waren unsere Highlights auf dem Reeperbahn Festival 2019

 

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So sehr wir die Diskussionsrunden und Vorträge auch feiern, wollen wir euch aber natürlich auch nicht unsere liebsten musikalischen Performances vorenthalten. Ganz vorne mit dabei waren wir unter anderem bei der Wiener Rapperin Keke. Indie-Musik-Darling Joy Crookes (Psst, kleiner Spoiler: In der kommenden BLONDE-Ausgabe werdet ihr sie eventuell wiedersehen…) Bühnenpräsenz und weicher Stimmklang bringen uns heute noch zum Schwärmen. Als ukrainische Repräsentation brachte Alyona Alyona die Bühne zum Kochen und gewann den diesjährigen Reeperbahn Festival International Music Award „Anchor“  – Glückwunsch! Mit Rapperin EBow haben wir nach dem Konzert sogar noch persönlich gesprochen und durften von ihr eine Liebeserklärung einsacken (siehe Video unten) – Haaach, wir lieben dich auch.

 

Headerfoto: Michael Rathmayr

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