Who’s That Girl? 10 Fakten über Rose May Alaba

Foto: Die Ida
Der Song „Oshey” von Musikerin Rose May Alaba aus Österreich stellt die Bedeutung von Familie und Zusammenhalt in den Vordergrund – für viele kommt das gerade jetzt zur passenden Zeit. Was ihre Familie wiederum an Rose May schätzt und welchen Song sie schon in der Playback-Show als Kind performte, erfahrt ihr hier in 10 Fakten hier.

In unseren Print-Heften präsentieren wir euch in der Kategorie „Who’s That Girl” immer wieder spannende Frauen aus Musik, Kunst, Fotografie & Co – kurz: Charaktere, die ihr euch merken solltet. Ihr könnt die Girls aber auch online kennenlernen – heute Sängerin Rose May Alaba.

Die aktuelle Weltkrise war nicht der Auslöser, aber Rose May Alaba, Sängerin aus Wien mit nigerianischen Wurzeln, hat einen Song über ihre Familie und Freunde geschrieben. Sein Titel ist „Oshey”, was auf Yoruba so viel wie „Danke” bedeutet. Mit dem Song bedankt sich Rose May bei ihrem Umfeld: Für die Unterstützung, den Zusammenhalt, die Kraft.

Nicht jede*r hat besonders in der Corona-Krise die Möglichkeit, ein harmonisches oder gemeinschaftliches Familienleben zu führen. Es muss aber nicht immer die direkte Familie sein: „Oshey“ ist auch eine Art Soundtrack für die Tage, in denen viele Menschen ihre engen Beziehungen neu kennenlernen und definieren. Und weil das immer zwei Seiten bedingt, erfahren wir in diesen 10 Fakten auch, was ihr engster Kreis im Gegenzug an Rose May Alaba schätzt.

Wenn sie jemand nach ihrer ersten Kindheitserinnerung fragt, erzählt sie das als erstes…
…„Meinen ersten Auftritt hatte ich in einer Playback-Show. Ich war 9 Jahre alt und habe „Come On Over” von Christina Aguilera performt. Ich kann mich noch erinnern, dass meine Mama mich eingekleidet hat. Ich hatte ihre super coolen Buffalo-Schuhe an und fühlte mich wie ein Star. Ich wusste da auch schon, dass ich Sängerin werden möchte.”

Das ist ihr liebstes Sprichwort auf Yoruba:
„Funmi ni iyo fi ata si“ Diesen Satz erwähne ich auch in „Oshey”, er heißt übersetzt „Gib mir Salz. Gib mir Pfeffer.“ Stellt euch vor, mein Song wäre eine Suppe. Es braucht aber noch diese gewissen Zutaten, damit er belebt wird. In dem Fall meine ich: Das sind meine Familie, Freunde, Fans, um die es in dem Song geht und die meine geheimen Zutaten für mein Leben sind.

 

Diesen Spitznamen gibt ihr ihre Familie…
…„Haha, Dickerchen. Ich bin ein Foodie.”

So sieht sie den musikalischen Status Quo ihrer Heimat Wien…
„Es wächst. Wir haben unfassbar talentierte junge Künstler*innen in Österreich. Die DJs spielen im Club auch viel Afro Beat, die Welle hat uns hier auf jeden Fall schon erreicht.”

Diese Eigenschaften schätzt ihre Familie an ihr…
…„Bei mir in der Familie und im Freundeskreis steht Loyalität an erster Stelle und das können sie von mir auch erwarten. Loyalität, Ehrlichkeit und Vertrauen.”

„,Funmi ni iyo fi ata si“ heißt übersetzt „Gib mir Salz. Gib mir Pfeffer.“ Stellt euch vor, mein Song wäre eine Suppe. Die fehlenden Zutaten, um ihn zu beleben, sind meine Familie, Freunde, Fans, um die es in dem Song geht und die meine geheimen Zutaten für mein Leben sind.

Ihre Single „Oshey“ wird vor allem für seine bestärkende Kraft in schwierigen Zeiten gelobt. Diese Songs hatten für Rose May den selben Effekt…
„When You Believe” von Whitney Houston und Mariah Carey und „Doo Wop (That Thing)” von Lauryn Hill.

So beschreibt sie die Entwicklung ihrer musikalischen DNA…
…„Es war ein langer Prozess der Musik- und Selbstfindungsphase. Als ich begonnen habe, musste ich erst mal suchen und herausfinden, in welche Richtung ich gehen möchte. Ich persönlich habe schon immer gerne Afro Beat gehört, nur wollte ich mit Pop anfangen, diese Musik war in Österreich, wo ich aufgewachsen bin, am meisten gefragt. Ich habe aber gemerkt, dass ich noch nicht mit meinem Sound zufrieden war. Deswegen habe ich mich ausprobiert. Auf Afro-Beat-Linie zu gehen, war die beste Entscheidung, da fühle ich mich zu Hause und kann jetzt stolz sagen, dass ich meine Richtung gefunden habe.

Bei diesen fünf Afrobeat-Künstler*innen müssen laut Rose May alle sofort reinhören…
Burna Boy, Tems, Fireboy, Wizkid und Rema.

So praktiziert sie gerade Social Distancing…
…„Ich mache viel Musik, habe zuhause ein kleines Home-Studio. Bei Instagram Live habe ich ein #stayathome Concert gegeben, als Dank an Alle, die für uns im Einsatz sind und natürlich auch an Alle, die zuhause bleiben und die jetzige Situation ernst nehmen.”

So kann Musik Menschen in distanzierten Zeiten zusammenbringen:
„In dem man gemeinsam Musik macht oder mit der eigenen Musik eine Message von Zusammenhalt übermittelt. Man kann natürlich auch gemeinsam auf TikTok tanzen.”

Fotos: Die Ida

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