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Keep It Real On A Saturday

Who run the world?

Manchmal reicht es einfach nicht darauf zu warten, dass die gute alte Karma sich rächt. Dann bedarf es einer starken Stimme, die sich zur Wehr setzt.

Jedes Mal wenn Donald Trump den Mund aufmacht, schaut man sich nach der versteckten Kamera um. Aber nein, das was er sagt, ist tatsächlich sein Ernst. So auch zuletzt, seine vulgären Äußerungen über Frauen aus 2005, hier ein kleiner Auszug: „Ich fange einfach an, sie zu küssen. Es ist wie ein Magnet. Einfach küssen. Ich warte gar nicht. Pack ihnen an die Muschi. Du kannst alles machen.“ Super, sollte Trump tatsächlich Präsident werden, wird dann an die komplette männliche Bevölkerung nicht nur eine Waffe sondern auch ein Vergewaltigungs-Ratgeber ausgeteilt? Und bei den Äußerungen von Trump kann man nicht darauf vertrauen, dass die gute alte Karma sich schon rächen wird. Nein, es bedarf mehr. Es bedarf einer starken Stimme, einem Vorbild für andere Frauen, die nicht ihren Mann vorschickt sondern sich selbst meldet: Michelle Obama. „Ich kann nicht glauben, dass ein Kandidat im Rennen um das Amt des Präsidenten der Vereinigten Staaten, damit geprahlt hat, Frauen sexuell belästigt zu haben“, formuliert es Michelle, „Die beschämenden Kommentare über unsere Körper, die Geringschätzung unserer Ambitionen und unseres Intellekts, die Überzeugung, dass man mit einer Frau machen kann was man will – das ist grausam. Es ist beängstigend.“ 

Vielleicht sollte man Donald den ersten Artikel unseres Grundgesetzes auf die Stirn meißeln. Denn es ist kein Stammtischgeschwätz oder Macho-Getue eines Einzelnen. Trump wird mit dieser Haltung sicher nicht der Einzige sein und solche Typen werden sich sicher nicht ändern. Aber was sich verändert, sind die Frauen. Die, die sich zusammentun, die den Mund aufmachen, die das nicht hinnehmen, sich verteidigen und intelligente Männer hinter sich stehen haben. So wie Michelle. So wie es jeder seinem Kind beibringen sollte: „Keine Frau verdient, so behandelt zu werden – keine (…) verdient diese Art der Beschimpfung.“ Genug ist genug auch wenn Trump, Trump bleibt. Aber er hat sich doch entschuldigt! – mag jetzt jemand rufen. Ja, stimmt, schriftlich und schlecht:  „Ich entschuldige mich, wenn ich jemanden beleidigt haben sollte.“ Wir können nur hoffen, dass Trump im nächsten Leben als Frau wiedergeboren wird und auf den Trump der nächsten Generation trifft. What goes around, comes around.

Und unsere Meinung zum Wahlkampf? Ganz klar: Michelle for President!

Laura Binder
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