M.I.A. hat Madonna, Rihanna, Ariana und Mariah im Visier. Und Trump.

M.I.A. hat ihren neuesten Track „POWA“ und das dazugehörige Video released und es ist der perfekte Mix aus beeindruckenden Visuals und klaren Ansagen.

Jedes Mal wenn M.I.A. ein neues Video veröffentlicht, halten wir die Luft an. Ihr Album AIM (2016) war voller politischer Botschaften und das selbstdirigierte Video BORDERS die Kirsche auf dem Kuchen und M.I.A.s Beitrag zur Flüchtlingspolitik. 2017 hat sie Trump im Visier: “Throw up my finger and I’m taking on the [Trump] Tower and Super-kala fascist racist espi-ala-tazors“. Die Lyrics dazu veröffentlichte sie vor drei Tagen auf Twitter und zeigte, dass sie keine Angst vor Drama hat. Deswegen geht sie einen Schritt weiter und droppt: “I’m not Rihanna, I’m not Madonna, I’m not Mariah, or Ariana/I’ve been around in this world causing drama/The real spice girl, hot girl power”. Im Vergleich zu den aufgelisteten Pop-Sängerinnen hat M.I.A. eine Stimme, die sie gerne auch erhebt. „POWA“ ist mehr als ein Lied – es ist eine Ansage.💥

Im selbst produziertem Video ließ sie sich von Beyoncés Schwangerschaftsbild inspirieren. Die Anfangszene ist blumig, die M.I.A. Handschrift zieht sich aber durch das gesamte Video: kräftige Farben, abgehackte Beats, atemberaubende Landschaften, eine tanzende Männerarmee in Converse-Sneakern.

 

M.I.A. selbst ist in einem Superhelden-Kostüm zu sehen. #POWA eben.

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