Home Office Makeover ohne Kompromisse: So lässt sich der Arbeitsplatz ins Schlafzimmer integrieren

Foto: Tim Labenda
Ein Schreibtisch im Schlafzimmer muss nicht stressen – das hat Interior-Experte Tim Labenda in diesem Home Office Makeover erneut bewiesen. Im Rahmen der Verlosung mit glo verwandelte der Designer den Arbeitsplatz von BLONDE-Fan Viki in einen Ort, der gemütlich ist und Produktivität fördert. Hier sind die Ergebnisse aus dem Home Office #ohnewennundoder – inklusive Deko-Tipps.

Die Wände sind voller 30 Jahre alter Mustertapeten, überall herrscht Chaos, intakt ist hier nichts. Müsste man ein Wort für diese Berliner Altbauwohnung finden, vermutlich wäre „runtergerockt” das beste Adjektiv. Damit jedenfalls beschreibt BLONDE-Leserin Viki den Moment, als sie und ihr Freund das erste Mal in ihrer heutigen Wohnung stehen. Schließlich aber fassen sich die Beiden ein Herz und starten die Renovierung, die Viki selbst als „Monsterprojekt” betitelt. Inspirieren lassen sie sich bei ihrer Einrichtung von den Insta Storys von Interior-Experte Tim Labenda. Sie geben ihnen den Mut, die komplette Wohnung auf den Kopf zu stellen. Dann startet – für Viki und ihren Freund genau zum richtigen Zeitpunkt – die Home Makeover Aktion von glo. Die innovative Heater Brand verlost ein Umstyling für das Home Office, in Anlehnung an ihr Motto #ohnewennundoder. Unter diesem vereint die Marke regelmäßig Gegensätze – so wie in diesem Fall das Zuhause und den Arbeitsplatz. Und siehe da: Viki gewinnt.

„Mein Home Office fühlt sich mehr nach einem Provisorium an, als nach einem Platz, der zum Denken und produktiven Arbeiten einlädt.” – Gewinnerin Viki


Moodboard anfertigen, Status Quo festhalten: So sieht Vikis Home Office vor dem Umstyling aus.

Mit glo schafft Tim Labenda einen Arbeitsplatz, der Abends nicht mehr an das Office erinnert

Es folgt also für Viki bald der Moment, indem ihre Inspiration und Realität aufeinander treffen: Tim Labenda verpasst endlich ihrem Home Office ein komplettes Makeover – alles dank der Gewinn-Aktion von glo. Denn bei allem Renovierungserfolg blieb Vikis Arbeitsplatz bisher in Sachen Einrichtung zurück. „Mein Home Office fühlt sich mehr nach einem Provisorium an, als nach einem Platz, der zum Denken und produktiven Arbeiten einlädt”, sagt sie. „Seitdem ich in diese Wohnung gezogen bin, hatte ich weder Ideen noch den Kopf dafür, mir diesen Platz so einzurichten, dass ich hier gerne arbeite.

Ihr Schreibtisch steht im Schlafzimmer, direkt gegenüber von Vikis Bett: Wenn sie aufwacht, ist die Ecke voller Geräte, Notizen, Kabeln und Kleinkram das Erste, was sie sieht. Schränke oder Schubladen? Fehlanzeige. „Ich hätte gerne einen möglichst ordentlichen Arbeitsplatz an den man sich morgens gerne setzt”, überlegt sie. „Am liebsten wäre mir, dass mit ein paar Handgriffen am Abend nichts mehr an Arbeit erinnert.

„Da sich Viki und ihr Freund den Arbeitsplatz teilen und er als DJ auch Equipment braucht, kommt so natürlich einiges zusammen. Das lässt das Gesamtbild unruhig und unaufgeräumt erscheinen.” – Tim Labenda

It’s all about the Stauraum

Über kleine Alltags-Herausforderungen wie diese haben wir schon im Interview mit Tim Labenda gesprochen. In Vikis Wohnung will er Leben und Arbeiten nun in der Praxis zusammenbringen, eben ganz nach dem Motto #ohnewennundoder von glo. Für das Home Office Makeover hat sich Tim ein klares Konzept überlegt. Hierbei fokussiert er vor allem das, was Vikis Arbeitsplatz am meisten fehlt: Stauraum. „Da sich Viki und Ihr Freund den Arbeitsplatz teilen und er als DJ auch Equipment braucht, kommt so natürlich einiges zusammen”, analysiert Tim. „Das lässt das Gesamtbild unruhig und unaufgeräumt erscheinen.” Trotz seines tagsüber hellen Fensterplatzes fehle es dem Schreibtisch außerdem an Beleuchtung für den Abend. „Für mich stand im Vordergrund, zum einen Stauraum zu schaffen und zum anderen den Arbeitsplatz generell etwas wohnlicher und gemütlicher zu gestalten. Er befindet sich ja im Schlafzimmer und schaut gerade noch sehr nach Office anstatt nach Home Office aus”, erklärt Tim.


Stauraum ist die Lösung zu vielen Interior-Problemen – hier erklärt Tim Labenda BLONDE-Leserin Viki, wie er mehr Platz am Arbeitsplatz schafft.

Home Office Makeover: Das sind Tim Labendas Schritte zu einem neuen Arbeitsplatz

Um mehr Stauraum zu schaffen, entschied sich Tim für einen Rollcontainer, der den Schreibtisch über Eck vor der Fensterfront verlängert. Hier hat Vikis Freund genug Möglichkeiten, all seine Utensilien unterzubringen. Abends kann der Container bequem unter den Schreibtisch geschoben werden. Die neue Schreibtisch-Konstruktion sieht dafür vor, dass die Tischbeine nach rechts verschoben sind und so mehr Platz darunter entsteht.

Diesem Moodboard gingen einige voraus. Am Ende entschied sich Tim Labenda aber für einen Mix aus Möbeln in ruhigen Grün- und Grautönen. Gegensätzliche Strukturen vereinen die Stücke trotzdem.

Next step: Licht, bitte! Hier wählt Tim einen „gemütlicheren” Lampen-Look. Mit ihrem abgeschrägten Stil bricht die Lampe das gradlinige Design des Schreibtischs und liefert dennoch perfektes Arbeitslicht von oben. Auch in der Wahl des Schreibtischstuhls vereint der Experte Gegensätze. „Das Moosgrün komplementiert den Raum und die vorhandenen Einrichtungsgegenstände”, so Tim. „Die Sitzschale aus Fiberglas hat außerdem eine schöne Struktur, die automatisch Wärme in das Setting bringt, sie lockert die vorhandenen Materialien auf. So trifft Eiche auf schwarzes Linoleum, auf moosgrünes Fiberglas, auf Keramik und schwarzes Metall.”

Das Ergebnis: Mehr Platz durch Rollcontainer und Wandmontagen. Der Schlafzimmer-Schreibtisch erzeugt nun weniger „Arbeits”-Gefühle.

Umstyling mit Charakter: Vikis persönlicher Geschmack

Bei der Auswahl der neuen Möbel nahm Tim Rücksicht auf den Charakter der Wohnung. Vikis Geschmack spielt aber natürlich eine ebenso große Rolle. Auch sie vereint in ihrem eigenen #ohnewennundoder-Stil Gegensätze, indem moderne Elemente auf den eher rauen Retro-Look der Wohnung treffen. Für Tim findet diese Verbindung zum Beispiel in Form von Farben und kleineren Accessoires statt: „Ein Kissen sorgt für zusätzlichen Sitz-Comfort und ein Regal an der Wand für zusätzliche Ordnung auf dem Schreibtisch. Die Farbkombination aus verschiedenen Grün- und Grautönen passt perfekt zum eher industriellen Stil der Wohnung.”

„Das Ergebnis ist viel schöner, als wir es uns erträumt hatten”

Mit dem Ergebnis ist Viki mehr als zufrieden. „Tim hat uns und unseren Wohnstil bei jeder seiner Entscheidungen mit einbezogen und großen Wert auf unsere Meinung gelegt. Das war wirklich toll. Er hat unser bisheriges Homeoffice Set-Up inspiziert und uns nach unseren Bedürfnissen und Wünschen gefragt: Wie wir arbeiten und was uns an unserem Arbeitsplatz noch fehlt und wichtig ist. Das Ergebnis ist noch viel schöner, als wir es uns erträumt hätten. Ich freue mich jetzt wirklich jeden Tag total darauf, mich an den Schreibtisch zu setzen. Dass mein Arbeitsplatz in meinem Schlafzimmer ist, finde ich gar nicht mehr schlimm.“

Zum Abschluss: Tim Labendas Dekorationstipps für jedes Home Office

Für diejenigen, die das Home Office eingerichtet haben, haben glo Experte Tim zum Abschluss noch ein paar Deko-Tipps, mit denen sich auch in eurem Home Office Gegensätze vereinen lassen. Mit ein paar einfachen Tools lässt sich ein Home Office zaubern, in dem Gemütlichkeit und Arbeiten zusammenkommen können: Tim nutzt dazu eine Decke aus dem glo-Kit (gab’s als zweiten Gewinn unserer Verlosung – aber eure eigene Decke funktioniert natürlich ebenso gut). Außerdem dekoriert er seinen eigenen Schreibtisch mit beruhigenden Elementen wie Kerzen und Trockenblumen. Ausreichend Notizpapier lässt Raum für Ideen und eine große Box kann nach der Arbeit unter den Schreibtisch geschoben werden – Stichwort Stauraum. Wetten, dass Tim sich da vom Makeover bei Viki hat inspirieren lassen?

In Kooperation mit glo. 

Abgabe nur an Erwachsene.

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