BFF – Unsere BLONDE Favorite Fives liegen zwischen Spätsommer-Festivals und Myspace Royalty

Fashion, Beauty, Musik, Film und mehr sammeln wir für euch ab jetzt in unseren BLONDE Favorite Fives. Denn wer hat die besten Geheimtipps, wenn nicht die*der BFF?

Festival zum Sommerausklang: Berlin Atonal im Kraftwerk

Auch wenn die Festival-Season fast vorbei ist, steht noch ein ganz besonderes Event für alle Kunst- und Musikliebhaber*innen an. Die Berlin Atonal findet über zwei Wochenenden im September (07.09.-09.09. & 15.09.-17.09.) in der Hauptstadt statt, gefüllt mit Konzert, Clubnächten und Weltpremieren aufstrebender Künstler*innen. Zusätzlich läuft vom 11. bis 14. September die „Universal Metabolism” Ausstellung, welche mit ihrer Serie von Performance Events, Audio/Video Arbeiten, Performance und Skulpturen Teil der Berliner Art Week ist. Der Veranstaltungsort, das Kraftwerk, hat einen besonderen Stellenwert für das Festival, da die Kunstinstallationen extra für das Gebäude entwickelt oder auf den Standort adaptiert wurden. Zwar sind die Full-Festival-Passes schon vergriffen, aber ihr könnte euch noch die Wochenend- und Tages-Tickets sichern.

Der Film von Dove zeigt, was Schönheit kosten kann

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„Thigh Gaps”, das Revival des sogenannten „Heroin Chic” und eine Flut an Informationen zu vermeintlichem „Clean Eating”. Sobald wir uns in den sozialen Medien bewegen, stoßen wir früher auf Content, der sich um den Körper dreht. Während Millennials noch größtenteils eine Kindheit und Jugend ohne Smartphones und den damit verbundenen ständigen Internetzugang verbringen konnten, sieht das bei der Gen Z und vor allem der Gen Alpha anders aus. Diese werden bereits in sehr jungen Jahren mit einem vermeintlichen Ideal gefüttert, welches sie als „richtig” und erstrebenswert empfinden. Oft mit schwerwiegenden Folgen. Eine neue Studie von der Pflegemarke Dove zeigt, dass 9 von 10 der befragten Fachkräfte für psychische Gesundheit junger Menschen vor allem wegen des Anstiegs von Angstzuständen und Depressionen bei Kindern und Jugendlichen bedenklich finden, welche sich auf die Inhalte sozialer Medien zurückführen lassen.

Mit dem Film „The Cost of Beauty” soll nun gezeigt werden, welchen enormen Einfluss schädliche Schönheitsinhalte in sozialen Medien auf das echte Leben haben können. Denn die Protagonistin Mary ist nur eine von vielen Kindern und Jugendlichen, die stark von den sozialen Medien beeinflusst werden. Gemeinsam mit dem europäischen Netzwerk Mental Health Europe fordert Dove neue Vorschriften innerhalb der gesamten EU, die schädlichen Online-Inhalte eindämmen und somit Heranwachsende schützen.

Schätze, die zum nachdenken anregen – Habibi x Fritz-Kola

Mit „Habibi” auf dem Herzen und „Fritz-Kola” auf dem Rücken, beides in arabischer Schrift, fordern die gleichnamigen Hamburger Brands mehr Toleranz. Denn vor allem das Modelabel hat es sich zur Aufgabe gemacht, das oft noch mit Vorurteilen behaftete arabische Alphabet zu entstigmatisieren und es zu einem Teil deutscher Popkultur zu machen. Gemeinsam mit Fritz-Kola hat Habibi T-Shirts und Hoodies in Oversized-Fits und passende Jutebeutel gelauncht, deren arabische und lateinische Schriftzüge dazu anregen, die eigenen Stereotypen aufzuarbeiten. Denn nur durch eigenes, stetiges hinterfragen internalisierter Grundsätze, ebnen wir den Weg für ein tolerante und vorurteilsfreie Gesellschaft.

Szenen einer Ehe im Film „Passages”

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Tomas und Martin sind seit Ewigkeiten ein Paar und augenscheinlich glücklich verheiratet. Dieses „Glück” basiert allerdings zu Teilen darauf, dass der für seinen schwierigen Charakter bekannte Regisseur Tomas nicht immer treu ist. Nach einer Abschlussparty zu den Dreharbeiten seines neuen Films lernt er Agathe kennen, mit der er die Nacht verbringt. Ohne Rücksicht auf seinen Mann stürzt sich Tomas in ein Abenteuer mit der Grundschullehrerin, die er nicht vor seinem Mann verheimlicht. Doch als auch Martin eine Affäre beginnt, muss sich der eifersüchtige Filmemacher entscheiden, ob er sich mit einer monogamen Ehe arrangieren kann, oder die beiden Männer getrennte Wege gehen müssen. Franz Rogowski (Tomas), Martin (Ben Wishaw) und Adèle Exarchopoulos (Agathe) enthüllen in „Passages”unter der Regie von Ira Sachs die komplexen Widersprüche und Grausamkeiten von Liebe und Begehren. Ab 31. August im Kino.

Von Myspace nach Berlin: Musiker Jai Paul

 

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Ein Beitrag geteilt von J R Paul CertHE (@jai_paul)

Man kann es fast schon eine musikalische Anti-Karriere nennen, die der Londoner Jai Paul hingelegt hat. Den Grundstein für sein Fandom, das wohl den Titel „geduldigste Fans ever“ verdient, legte der erste Song „BTSTU“, den er 2007 auf Myspace veröffentlichte. Danach folgten ein weiterer Song und 2013 ein(angeblich) geleaktes Album mit Demos. Dann viele Jahre nichts oder nur im Hintergrund. Aber jetzt ist es so weit: neben anderen wenigen Städten kommt Jai Paul auch nach Berlin. And the Myspace Crowd goes wild! Der Vorverkauf der Tickets startet am 01. September.

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