Tokyo Walks: mit Maya Stepper durch die japanische Hauptstadt

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Maya Stepper war mit uns in Tokio unterwegs
Auf Instagram folgen ihr über 440K Menschen – und selbst im wuseligen Tokio bleibt das Model Maya Stepper nicht lange unentdeckt. An der berühmten und ziemlich überfüllten Shibuya-Kreuzung hieß es daher alle paar Meter „Selfie-Time“ und „How are you?“ mit ihren Fans. Wir hätten da auch noch ein paar Fragen.

Was liebst du an Tokio am meisten?

Ich bin ein großer Foodie und versuche, auf meinen Reisen so viele traditionelle Leckerbissen wie möglich zu testen. Die japanische Küche hat es mir besonders angetan. Alles ist so frisch! Zudem liebe ich an vielen asiatischen Kulturen, dass sie sich so viel Zeit für die alltäglichen Dinge nehmen und viel Liebe in Details und Kunst stecken. Tokio ist außerdem ein absolutes Traumland für People Watching! Ich liebe den ausgefallenen Style der jungen Leute. Hier traut man sich etwas! Aber immer mit einer unglaublichen Stilsicherheit. Sehr inspirierend. 

Gibt es etwas, das dich sofort an Tokio denken lässt?
Nicht direkt, aber ich werde das japanische Wort „Kawaii” nicht mehr los. Es bedeutet „nett” oder „schön” und man kann es für wirklich fast alles benutzen. Ich habe es nun adoptiert. 

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Maya trägt ein Kleid von Fila.

Ihr wart beim Shooting mit einem reinen Frauenteam unterwegs. Herrscht da ein besonderer Vibe am Set?
Ich liebe meinen Beruf gerade dafür, dass ich sehr oft mit einem puren Frauenteam arbeite. Das fühlt sich toll an. Ja zu noch mehr Girlpower! Diesmal hatte ich das große Glück, mit meinen Freundinnen zu arbeiten, und ich kann nur sagen: Girls can do anything, and if we support each other incredible things happen! 

Welchem Land gehört dein Herz?
Seit meiner Kindheit wollte ich reisen. Ich fühle konstantes „Fernweh” (mein liebstes deutsches Wort). Ich liebe so viele Orte für ihre Besonderheiten… bisher konnte ich mich nicht entscheiden.

Hast du einen klassischen Plan B neben dem Modeln?
Ich habe ja niemals daran gedacht, eines Tages zu modeln. Heute noch habe ich manchmal Momente, in denen ich gar nicht glauben kann, wie sehr sich mein Leben verändert hat. Ich habe viele Ideen und arbeite an persönlichen Projekten. Einen direkten Plan B habe ich nicht, aber ich finde auch nicht, dass es den braucht, solange man ein persönliches Ziel vor Augen hat. Models wird diese Frage oft gestellt. Ich frage Leute gern zurück: „Was ist dein Plan B?“ 

Wie beschreibst du deinen persönlichen Stil?
Sexy Tomboy.

 

Was treibt dich an?

Letzte Woche habe ich eine Kampagne in New Orleans koproduziert, gestylt und geshootet. Ich habe sogar Haare und Make-up über­nommen. Meine Freundin und Model Khadijha und ich waren komplett in den ganzen Prozess involviert. Es treibt mich an, meine eigenen Ideen verwirklichen zu können und mehr als nur ein Gesicht zu sein. Ein Traum für die berufliche Zukunft wäre zum Beispiel, eine Duft-Kampagne zu shooten. Oder vielleicht einmal Schauspielerei auszutesten. Ich bin da recht easy. Ich habe sehr viel Spaß momentan.

Du verlinkst auf deinem insta-Account @mayastepper auf „Everytown“, eine Organisation, die sich für Waffenkontrolle einsetzt…
Ja, seitdem ich letzten Sommer in die USA gezogen bin, bekomme ich verschärft mit, wie sorglos dort die Waffengesetze sind. Allein in den ersten sieben Wochen dieses Jahres gab es hier acht Schießereien
in Schulen. Das muss ein Ende haben. Dafür setze ich mich ein. Ich bin dankbar, durch mein Instagram so viele Menschen mit meiner Stimme erreichen zu können, und nutze dies, um mich politisch einzusetzen, wenn es mir am Herzen liegt. Zu Waffen habe ich eine klare Meinung: Wo keine Waffe ist, kann kein Schuss fallen. Junge Menschen müssen beschützt werden, nicht die Waffen. 

Was sollten wir unbedingt noch über dich wissen?
Ich war als Kind in einem Zirkus aktiv und kann Feuer spucken. Sollte man wissen, oder? 

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Interview: Corinna Siepenkort

Fotos: Deniz Alaca // Styling: Sayoko Abe

Make-up: Maya Stepper using Yves Saint Laurent Beauty // Produktion: Jenny Weser

In Zusammenarbeit mit Fila 

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